Werner Kuschmierz

Komposition | Sounddesign | Gitarrenunterricht

schließen

Kontakt

Werner Kuschmierz
Werrastr. 37
12059 Berlin
eMail: werner.kuschmierz@w-ku.de
Tel.: 030 / 21 97 10 52
Mobil: 0178 308 76 99
Ust-IdNr.: DE 269317738

Deine Webseite

Deine Nachricht

max. Anzahl Zeichen:

Deine eMail

Dein Name

schließen

Zurück zur Übersicht

Wie finde ich einen geeigneten Gitarrenlehrer?

Wer Gitarrenunterricht nehmen möchte, braucht selbstverständlich einen Gitarrenlehrer. Hier gebe ich einige Anregungen zu dieser Thematik.

spielender Gitarrist

Zum Thema Unterrichtsformen für Gitarre habe ich schon hier geschrieben:

Unterrichtsformen für Gitarre

Einen Gitarrenlehrer respektive Gitarrenunterricht zu finden ist recht einfach.
Dafür braucht man diese Begriffe nur mit dem Namen der Stadt beziehungsweise des Stadtteils in dem man wohnt zu googeln, und es werden einem viele Ergebnisse von privaten Lehrern sowie Musikschulen aus der Umgebung angezeigt.

Die Frage ist nur wie man den richtigen Gitarrenlehrer findet!

Zunächst ist zu klären welche grundsätzlichen Bedürfnisse der künftige Gitarrenschüler hat.

Bei einem Anfänger ist es unter anderem der Aspekt ob es akustische Gitarre oder E-Gitarre sein soll. Es wird zwar immer wieder behauptet es sei wichtig mit der akustischen Gitarre anzufangen, und das hat auch gewisse Vorteile, aber wer E-Gitarre lernen will muss nicht unbedingt akustische Gitarre lernen. Bei der E-Gitarre ist es aber möglicherweise schwierig für einen jungen Schüler ein Instrument in der richtigen Größe zu finden.

Dazu habe ich schon hier geschrieben:

Die richtige Gitarrengröße

Auch wenn schon klar ist welche Musikstil bevorzugt wird, ist bei Anfängern ein allgemein gehaltener Gitarrenunterricht angesagt, da die Grundlagen gleich sind.

Bei fortgeschrittenen Spielern sind die Ansprüche sicher spezieller, die Vorstellung über den Weg den er beschreiten möchte, ausgeprägter und sicher hat ein solcher Gitarrenspieler, sofern er nicht rein autodidaktisch gelernt hat, auch Erfahrungen mit Gitarrenunterricht gemacht.

Insofern richtet sich dieser Artikel hier tendenziell an Anfänger.

Nachdem also geklärt ist ob es die akustische oder die E-Gitarre werden soll, kann man sich einen Gitarrenlehrer suchen, der das entsprechende Instrument als Hauptinstrument spielt. Viele Musiklehrer die gut oder gar professionell auf ihrem Instrument sind, also als Hauptinstrument ein anderes spielen als Gitarre, geben Gitarrenunterricht nebenher.

Ein Gitarrenlehrer der an einer Hochschule eine entsprechende Ausbildung erfahren hat oder ein Berufsgitarrist haben hier nachvollziehbar mehr zu bieten als jemand, der ein anders Hauptinstrument gelernt oder sich das Gitarrenspiel selbst beigebracht hat.

Natürlich gibt es auch sehr gute Gitarrenlehrer, die keine Hochschulausbildung haben. Aber, ein Anfänger kann die Qualität des Gitarrenunterrichts respektive des Gitarrenlehrers nicht beurteilen, und bei einem Gitarristen mit Hochschulausbildung, weiß er wenigstens, dass der Gitarrenlehrer ein bestimmtes Spielniveau erreicht hat. Sonst hätte er nicht eine Aufnahmeprüfung bestehen, geschweige denn einen Hochschul-Abschluss erreichen können.

Eine weitere Unterscheidung ist, ob der Gitarrenlehrer auch Instrumentalpädagoge ist. In der Regel sind klassische Gitarristen auch ausgebildete Instrumentalpädagogen. Bei E-Gitarristen die aus dem Jazz und Popmusik Bereich kommen, ist das nicht unbedingt der Fall. Was im übrigen ein Argument wäre, welches für den Anfang auf einer akustischen Gitarre spräche da es hierfür mehr ausgebildete Lehrer gibt.
Hier kann man und sollte man die Ausbildung des Gitarrenlehrers erfragen.

Ein beliebter Spruch bei Anfängern deren spielerische Ansprüche nicht so hoch sind ist:
"Es soll ja nur zum Spaß sein."
Dem kann ich nur beipflichten! Und zwar in jedem Fall!
Dabei spielt es aber keine Rolle welches Spielniveau der Schüler erreichen möchte. Ein guter Gitarrenlehrer hilft dabei, dass die Motivation bleibt, der Gitarrenunterricht Freude macht und hat auch zu allen Fragen die den Gitarrenunterricht betreffen eine entsprechende Kompetenz. Da sollte in keinem Fall am Geld gespart werden!

Selbst, wenn der Gitarrenschüler "nur" Akkorde "schrammeln" möchte, wird ein guter Gitarrenlehrer auch hierfür einen sinnvollen Gitarrenunterricht geben können.
Gitarrenkurse für wenig Geld bringen oft nicht viel!
Im übrigen brauchen alle Prozesse Zeit, Geduld und wer Gitarrenunterricht nimmt, braucht auch Geld. "Mal eben schnell Gitarre lernen" ist eine Illusion, egal welches Niveau man erreichen möchte.

Natürlich ist es auch die Frage des vorhandenen Budgets, aber es bringt einfach nichts sich auf einen preisgünstigen Halb- oder Ganzjahresvertrag festzulegen, dort gebunden zu sein, um dann festzustellen, dass der Gitarrenunterricht wenig Effekt hat. Da ist es letztendlich billiger über die Hälfte der Zeit Gitarrenunterricht zu nehmen und dafür das frei werdende Geld für den Unterricht auszugeben.

Hier geht's zu Teil 2

Schreibe einen Kommentar

© 2015 Werner Kuschmierz | Kontakt | Impressum