Werner Kuschmierz

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Der Aufbau der Gitarre - Teil 1

Gitarrenbauer stellen Gitarren in unterschiedlichen Variationen her, bei denen alle Bestandteile der Gitarre in Form und Funktion einer ständigen Entwicklung unterliegen. Dabei heben sich vier Bautypen als Grundformen voneinander ab. Die Konzertgitarre, die Westerngitarre (Steelstring), die halbakustische Gitarre (Halbresonanzgitarre) und die E-Gitarre (Solidbody-Gitarre).

Hier gebe ich ausgehend von der Standardform der Konzertgitarre, einen Überblick über die Komponenten der Gitarre und deren Funktion.


Gitarre Bestandteile

Der Kopf oder die Kopfplatte

Der Kopf oder auch die Kopfplatte der Gitarre befindet sich am oberen Ende des Halses und ist leicht abgeschrägt nach hinten geneigt oder gerade, also parallel zum Griffbrett, leicht nach hinten versetzt.

Zwei Hauptvarianten sind dabei zu unterscheiden. Zum einen, wie hier im Bild bei der Konzertgitarre, mit durchbrochener Kopfplatte und zum anderen mit massiver Kopfplatte wie bei den meisten Westerngitarren (Steelstrings), halbakustischen Gitarren (Halbresonanzgitarren) oder bei allen E-Gitarren.

Die Funktion des Kopfes ist es die Stimmmechanik zur Stimmung der Saiten aufzunehmen. Es gibt bei E-Gitarren Modelle, sogenannte "Headless", bei denen der Kopf fehlt und die Mechaniken am unteren Ende des Gitarrenkörpers angebracht sind.

Bei einer durchbrochenen Kopfplatte sind die Wirbel (auch Flügel) hinterständig angebracht. Das heißt, die Wirbel zeigen nach hinten. Bei der massiven Kopfplatte sind die Wirbel seitenständig angebracht. Hier zeigen die Wirbel zur Seite. Außerdem sind bei einigen Modellen mit massiver Kopfplatte sämtliche Mechaniken an einer Seite montiert (selten bei Westerngitarren, häufiger bei E-Gitarren).

Auch sind hier unterschiedliche Aufteilungen möglich. Also zum Beispiel vier Wirbel auf der einen und zwei auf der anderen Seite. Da es Gitarren mit mehr als sechs Saiten gibt, sind hier einige Varianten möglich.

Bei durchbrochener Kopfplatte sind die Saiten gleichmäßig aufgeteilt. Ist die Saitenanzahl ungerade (auch hier gibt es Modelle mit mehr als sechs Saiten), werden sie so aufgeteilt, dass an einer Kopfseite nur eine Mechanik mehr ist.


Hier geht's zu Teil 2

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