Werner Kuschmierz

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Tipps für den Kauf der ersten Gitarre – Teil 4

Die Stimmmechaniken

Die Stimmmechaniken haben die Aufgabe die Saiten stimmen zu können, aber auch die Stimmung zu halten.

Die Mechaniken sollten leichtgängig sein und beim Bedienen direkte Veränderungen in der Stimmung verursachen. Die Veränderungen sollten idealerweise klein sein, damit die Stimmung möglichst fein zu justieren ist.
Unter der Voraussetzung, dass keine weiteren Einflüsse wie zum Beispiel neue Saiten die eine gewisse Zeit brauchen um stimmstabil zu sein oder eine plötzliche Änderung des Raumklimas (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc.) zu Wirkung kommen, sollte sich die Stimmung dann für längere Zeit nicht verändern.

Gitarre

Allerdings spielt bei der Stimmstabilität und Stimmbarkeit einer Gitarre auch die saubere Verarbeitung und das Material des Sattels eine Rolle. Kunststoffsättel z.B. klemmen leicht und lassen die Saiten schlecht rutschen, so dass unterschiedliche Spannungen der Saiten zwischen Sattel und Mechanik als auch zwischen Sattel und Saitenhalter entstehen können. Diese Spannungen gleichen sich erst zeitversetzt aus. Dadurch wird eine Gitarre schwer stimmbar.

Bei teuren Gitarren sind die Mechaniken und das Material des Sattels deutlich besser. Bei sehr billig hergestellten Gitarren sind das natürlich Einsparmöglichkeiten.

Der Klang der Gitarre

Ob der Klang einer Gitarre als schön empfunden wird, ist wohl eher eine subjektive Angelegenheit.

So lange man noch nicht spielen kann, ist man darauf angewiesen sich vorspielen zu lassen. In der Regel können Musikalienhändler etwas Gitarre spielen oder man kann auch einen anderen Kunden fragen ob er auf den zu Wahl stehenden Instrumenten spielt.

Unter der Voraussetzung, dass der Spieler sauber greift, sollten keine Schnarrgeräusche zu hören sein. Erst recht, wenn die Saiten leer gespielt werden.
Allerdings fängt jede Gitarre bei sehr kräftigen Anschlag an, Nebengeräusche zu erzeugen. Bei moderatem Krafteinsatz sollte sie gut beziehungsweise sauber klingen.

Die Lautstärke einer Gitarre ist nicht das alleinige Kriterium für einen guten Klang. Eher der Eindruck der Ton (er)füllt den Raum.
Eine Gitarre deren Ton trägt ist auch leise gespielt sehr gut im Raum zu hören.

Preisgünstige Gitarren neigen zu einem "dünnem" Klang obwohl sie manchmal recht laut sein können.

Da hilft nur viel Vergleichen und, wie schon an anderer Stelle gesagt, viel Zeit lassen.

Die Bespielbarkeit

Als Letztes muss die Gitarre noch ausprobiert und auf ihre Bespielbarkeit geprüft werden.
Für jeden Gitarristen, aber besonders für Anfänger ist es zu empfehlen, ein möglichst leicht zu spielendes Instrument zu erwerben.

Ein Anfänger kann das natürlich nicht beurteilen, aber er kann sich damit beschäftigen ob er sich an der Gitarre wohlfühlt. Ob der Korpus zu klein oder zu groß ist, wie sich das Halsprofil anfühlt. Hier würde ich zu einem eher dünnen Hals für Anfänger raten.

Man kann sich die Unterschiede in einem Gitarrenladen zeigen lassen. Auch die Form des Halses ist sehr unterschiedlich.

Ob eine Gitarre leicht zu spielen ist hängt neben der handwerklichen Fertigung der Gitarre auch von den anatomischen Gegebenheiten des Spielers ab.
Trotzdem ist es sinnvoll jemanden die Gitarre ausprobieren zu lassen der gut spielen kann und am besten Unterrichtserfahrung hat.

Für einen Test sollten die Saiten möglichst neu und gut zu stimmen sein. Jeder Ton in jedem Bund sollte leicht bespielbar sein und keine Nebengeräusche erzeugen.

Abschließend ist zu sagen, dass es sich immer lohnt einen wirklich(!) fachkundigen Gitarrenspieler bei den Gitarrentests dabei zu haben. Dieser sieht die meisten der hier in diesem vierteiligen Artikel beschrieben Aspekte (und noch viel mehr) innerhalb kürzester Zeit.

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